Die Frage: Brauchen wir eigentlich noch Coaches? begleitet meine Kollegin Margot Böhm und mich weiter, es ist der dritte Teil dieses Themas. Denn vieles von dem, was Coaches tun, ist längst kein exklusives Coaching-Terrain mehr:

Fragen stellen. Reflexion anregen. Ziele klären. Perspektiven wechseln. Lösungsoptionen entwickeln.

Gut ausgebildete Führungskräfte können das auch, oder sollten es zumindest können. Und KI kann inzwischen erstaunlich gute Fragen stellen, strukturieren, analysieren und Impulse geben.

Also haben wir uns in unserer neuen Podcastfolge gefragt:

Wenn das „Was“ nicht mehr den Unterschied macht – ist es dann das „Wie“?

Wie hören wir einem Menschen zu?

Wie nehmen wir wahr, was nicht ausgesprochen wird?

Wie halten wir Unsicherheit aus, statt vorschnell eine Lösung anzubieten?

Wie begegnen wir unserem Gegenüber – gerade dann, wenn es schwierig wird?

Und welche Rolle spielen dabei Haltung, Erfahrung und Beziehung?

Im Laufe unseres Gesprächs wurde die Frage sogar noch größer.

Denn das „Wie“ betrifft nicht nur Coaching. Es betrifft Führung, Zusammenarbeit und letztlich unser gesellschaftliches Miteinander.

Die Art, wie wir Menschen begegnen, wie wir Konflikte austragen und wie wir auch mit denen im Kontakt bleiben, die anders denken als wir, bestimmt häufig stärker die Wirkung als der eigentliche Inhalt.

Unser vorläufiges Fazit:

Ob es das „Was“ des Coachings künftig noch in gleicher Weise braucht? Da sind wir uns nicht sicher.

Dass wir das „Wie“ brauchen, umso mehr.

🎧 In unserer neuen Folge von „Wird Coaching noch gebraucht?“ sprechen wir über das Was und das Wie, über KI und Coaches, Methoden und Haltung, Nichtwissen und Erfahrung – und darüber, was möglicherweise genuin menschlich bleibt.

Wie sehen Sie das: Was macht für Sie heute den Unterschied zwischen gutem Coaching und einer guten KI aus?

https://coaching-kompetenz.libsyn.com

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